Dienstag, 20. Dezember 2011

Das liebe Geld

Ich habe schon in der Schulzeit immer nebenbei gearbeitet, weil ich es sehr wichtig fand, mein eigenes Geld zu haben. Immer 400€ extra zum Taschengeld zu haben, hat mir ziemlich gut gefallen. Eigentlich verständlich, oder? Aber damals musste ich noch keine Miete bezahlen. Und in der Ausbildung habe ich zwar mehr verdient als 400€, ich musste meinen Lebensstandard, auch dank der zusätzlichen Förderung, nur minimal einschränken. Aber nun ist es wirklich ganz vorbei. Ich habe im letzten Jahr meiner Ausbildung, als sich abgezeichnet hat, dass ich das nicht durchziehe, gespart an allen Ecken und Enden. Aber letztendlich habe ich zu wenig, um wirklich ein schönes Leben zu haben. Ich würde am liebsten wieder nach Hause ziehen, aber das geht leider nicht. Zum Glück unterstützen meine Eltern mich, aber es fehlt eben doch etwas. Ich kann meinen bisherigen Lebensstandard nicht mehr aufrechterhalten. Das klingt arrogant, aber wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, fällt die Umstellung schwer.

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